Begriffe

Stauden sind mehrjährige, ausdauernde, krautige Pflanzen, deren oberirdische
Pflanzenteile im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern nicht verholzen sondern krautig weich sind und in der Regel nach jeder Vegetationsperiode absterben. Im Gegensatz zu den
anderen krautigen Pflanzen, den Einjährigen und den Zweijährigen, überdauern Stauden mehrere Jahre und blühen und fruchten in jedem Jahr erneut.

Ein Strauch ist eine ausdauernde Gehölzpflanze, die bodendeckend oder aufrecht wächst. Sträucher können mehrere aufrechte Stämme haben, von denen Verzweigungen ausgehen, an denen sich Blätter (bzw. Nadeln) befinden. 

Als Baum wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine hozige Pflanze verstanden, die aus einer Wurzel, einem daraus emporsteigenden, hochgewachsenen Stamm und einer belaubten Krone besteht. 


Einjährige Pflanzen, sie werden auch annuelle Pflanzen genannt, sind krautige Pflanzen die von der Keimung des Samens, über Ausbildung der gesamten Pflanze, Bildung der Blüte und Befruchtung bis zur Reife des neuen Samens eine Vegetationsperiode benötigen und nach der Reife des Samens absterben (vertrocknen oder verfaulen).

Zweijährige Pflanzen sind krautige Pflanzen, deren Lebenszyklus (von der Keimung bis zur Samenbildung) zwei jahre beträgt. Gemeint sind dabei nicht zweimal 365 Tage sondern zwei Vegetationsperioden, also eine Zeit/Vegetationszeit vor und nach einer klimatisch ungünstigen Zeit (Frost/Winter oder Trockenzeit).