Sonntag, 11. Mai 2014

Jasminblütiger Nachtschatten (Solanum jasminoides)

 Jasminblütiger Nachtschatten (Solanum laxum, syn. Solanum jasminoides) , auch Jasmin-Nachtschatten, Weisser Kartoffelstrauch, Kartoffelwein genannt,  ein Nachtschattengewächs Kletterpflanze (Spreizklimmer) mit jasmin- oder kartoffelähnlichen, weissen Blüten.
 Die Triebe klettern und werden nach einem kräftigen Rückschnitt im Frühling bis zum Saisonende weit über einen Meter lang – ein Rankgerüst ist empfehlenswert. Der Standort sollte warm und vollsonnig bis halbschattig sein.
Im Jura-Garten: Neuzuganz Mai 2014 bei Durchgang bei der Küchenpergola

 Bemerkenswert: Jasminblütige Nachtschatten ist sehr frostempfindlich, deshalb sollten Sie ihn auf jeden Fall im kühlen und hellen Winterquartier überwintern oder gleich im Wintergarten halten. Bei heller Überwinterung und mindestens 10 Grad Umgebungstemperatur blüht er fast das gesamte Jahr hindurch.
 -Insektenfutter
-Heilpflanze:
 -Gewürzpflanze:

Dienstag, 29. April 2014

Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)

Die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), auch Knoblauchskraut, Lauchkraut, Knoblauchhederich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Sie ist in Europa weit verbreitet. Die Trivialnamen beziehen sich auf den Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. 
 Im Jura-Garten: Sehr anhängliche Wildpflanze die sich an verschiedenen Orten ansiedelt, bei der Linde darf sie bleiben, die Blüten sind sehr ansprechend..
Bemerkenswert: Traditionell gehört die Knoblauchrauke zu den ersten Kräutern und Gemüsen, die im Frühling geerntet werden können.
 -Insektenfutter:
 -Heilpflanze: Die Knoblauchsrauke wurde früher zu Heilzwecken verwendet. Sie wirkt antiseptisch, leicht harntreibend und schleimlösend. Man sagt ihr darüber hinaus auch antiasthmatische Eigenschaften nach. In der Volksmedizin wurden aus den Blättern Breiumschläge zur Behandlung von Insektenstichen und Wurmerkrankungen hergestellt.
-Gewürzpflanze: Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt